Erkenntnisse
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Überwintern mit den Radflamingos. Teil 1: Der Countdown.

Er ist 1 Herausforderung. Vong Schweinehund her. Die Rede ist vom Winter, mit dem wir Radflamingos offiziell die Monate November, Dezember, Januar, Februar und März betiteln. Doch in dieser miesen blöden grauen öden blätterlosen eisig kühlen Jahreszeit sollen Lexa und Nessi nicht im Keller verwahrlosen. Und wir wollen unsere (mühsam aufgebaute) Form zumindest ansatzweise in den April herüberretten.

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Mareike und Electra machen es vor: Schick eingemummelt durch den Herbst. Macht 1/20. Yay!

Deshalb starten wir jetzt unsere Blog-Serie “Überwintern mit den Radflamingos”. Gegen Schweinehunde und Kälte, für Motivation und Fahrspaß. Dieser erste Teil handelt von einer genialen Idee. Mareikes genialer Idee, um genau zu sein.

Sie hat das Winter-Problem einmal völlig nüchtern, emotionslos und unkünstlerisch betrachtet und kam zu folgendem Ergebnis: Es gibt die fünf fahrradkomfortkritischen Monate von November bis März. Jeder dieser bitterkalten, jahreszeitlichen Drecksäcke wartet mit jeweils vier Wochenenden auf, an denen geradelt werden kann. Macht also insgesamt 20 Fahrten. Bis zur Zeitumstellung sind es 26 Fahrten, und wir rechnen großzügig vier Bonusfahrten dazu (muss sich ja lohnen; ist ja kein Hallensport). Also 30.

Das Geheimnis ist nun, sich tatsächlich jedes Wochenende aufs Rad zu schwingen. Egal auf welches, egal wie weit, egal wohin. Und wenn’s regnet, wird’s auf die Rolle gestellt. Oder Ihr stählt Eure Rumpfmuskulatur (Verzeihung, Ihr macht Core-Training) oder geht laufen. Hauptsache, Ihr zählt die Wochen runter, macht den Countdown, verzeichnet hinter Eurer winterlichen Sportaktivität eine Zahl. Sprich: Die erste Ausfahrt im November (idealerweise in der ersten Woche) ist die “1/30”, also die erste von 30 Fahrten bis zum Frühling. Radeln am zweiten Novemberwochenende ist die zweite von insgesamt 30 Fahrten bis zum Frühling, also die “2/30” usw. Das motiviert und befriedigt ungemein. So wie Aufgaben aus einer To-Do-Liste zu streichen.

Und irgendwann heißt es “30/30”. Und der Frühling ist da.

P.S. Fortsetzung folgt.
Was es mit einer mysteriösen Anzahlung, einem auf den ersten Blick enttäuschenden Geburtstagsgeschenk und einer verpassten Fähre auf sich hat, erfahrt Ihr in den nächsten Folgen von “Überwintern mit den Radflamingos”.

P.P.S. Exklusiv nur für Euch.
Den #Flamingowinter Countdown zum Herunterladen, Aufhängen und Abhaken findet Ihr hier:
Überwintern_2016

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Ich bin Annette (42) und radel gern mit Ranger, Bonnie und Schnurri durch die Gegend. Ansonsten arbeite ich als Journalistin und Autorin und trinke gerne Kaffee. Am liebsten in netter Gesellschaft. Seit zwei Jahren habe ich ein ernstzunehmendes Radsportproblem.

4 Comments

  1. Hallo Mareike,

    sehr schöne Idee… ich mach mit!

    Wie wäre es mit einem hübschen Countdown-Zähler ;-)), den man sich ggf. herunterladen kann, an die Wand pinnt und dann die dunklen Wochen einfach abstreicht?
    By the way: Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Lohn!

    Beste Grüße
    C.

    • Mareike says

      Super, Christoph! Mach unbedingt mit. Die Idee ist super, äh, ich schaue mal, ob ich so etwas bereitstellen kann!
      Liebe Grüße, Mareike

  2. Danke für den Countdown. Hätte ich ihn nicht im Büro vergessen, hinge er schon an der Kühlschranktür! Ist eine schöne Alternative zum Winterpokal, mit dem ich nichts so recht anzufangen weiß, weil das alles viel zu hektisch ist. Ich fahre lieber 30plus-Flamingo-Runden!

  3. Pingback: Was machen wir Schönes in 2017? – Ride. Breathe. Live.

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