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Überwintern mit den Radflamingos. Teil 3. Wolle maximal.

Neulich war ich sehr enttäuscht. An meinem Geburtstag, um genau zu sein. Ich habe C. genaue Schenk-Instruktionen gegeben, weil er “nie” weiß, was er mir schenken soll. Mir hingegen fallen immer massig Dinge ein, die ich gerne hätte (eine Kette mit Faultier-Anhänger. Einen Federsattel für Ranger. Bunte Rennradsocken). Also habe ich ihm eine Liste geschickt. “Bunte Rennradsocken” habe ich drei Mal unterstrichen. Erwartungsvoll packte ich an meinem Geburtstag ein fußgroßes, weiches Päckchen aus. Eine Packung schwarzer …Tennissocken?! Ich war kurz davor, in Tränen auszubrechen. Dann fiel mir ein, dass C. auch gerne mal einen Scherz macht. Sicherlich wollter er mir einen Streich spielen. Ich lachte nervös und C. sagte: “Ich habe lange recherchiert. Das hier sind die besten Socken. Du wirst nie wieder frieren! Das macht der Merino-Anteil.” Ich konnte mir allerdings gerade nicht vorstellen, überhaupt je wieder zu frieren. Es war Mitte September, 18 Uhr und 28° Grad. Ich versuchte mich zu freuen. Jetzt ist es November. Ich freue mich sehr über dieses wunderbare Geschenk von C. Ich hatte meine Ullmax (ull ist übrigens Schwedisch …

Überwintern mit den Radflamingos. Teil 1: Der Countdown.

Er ist 1 Herausforderung. Vong Schweinehund her. Die Rede ist vom Winter, mit dem wir Radflamingos offiziell die Monate November, Dezember, Januar, Februar und März betiteln. Doch in dieser miesen blöden grauen öden blätterlosen eisig kühlen Jahreszeit sollen Lexa und Nessi nicht im Keller verwahrlosen. Und wir wollen unsere (mühsam aufgebaute) Form zumindest ansatzweise in den April herüberretten. Deshalb starten wir jetzt unsere Blog-Serie “Überwintern mit den Radflamingos”. Gegen Schweinehunde und Kälte, für Motivation und Fahrspaß. Dieser erste Teil handelt von einer genialen Idee. Mareikes genialer Idee, um genau zu sein. Sie hat das Winter-Problem einmal völlig nüchtern, emotionslos und unkünstlerisch betrachtet und kam zu folgendem Ergebnis: Es gibt die fünf fahrradkomfortkritischen Monate von November bis März. Jeder dieser bitterkalten, jahreszeitlichen Drecksäcke wartet mit jeweils vier Wochenenden auf, an denen geradelt werden kann. Macht also insgesamt 20 Fahrten. Bis zur Zeitumstellung sind es 26 Fahrten, und wir rechnen großzügig vier Bonusfahrten dazu (muss sich ja lohnen; ist ja kein Hallensport). Also 30. Das Geheimnis ist nun, sich tatsächlich jedes Wochenende aufs Rad zu schwingen. Egal auf welches, egal wie weit, …

Schmutzige Fotos von schmutzigen Rädern

Am letzten Samstag war ich das zweite Mal mit der Schicken Mütze zum Stutenbeiken unterwegs. Anlass war Braver Than The Elements. War richtig super! Danach sah die arme Lexi allerdings sooooo aus. Ich habe sie im Garten mit dem Gartenschlauch gesäubert. Sie hat noch ziemlich lange getrieft. Ich hoffe, ich habe ihr keinen Schaden zugefügt. Also es macht schon Spaß, so im Schlamm zu wüten. Wahrscheinlich muss ich mal Cyclocross ausprobieren. Da gibt es ja grad so hübsche 90er-Style-Rahmen. Schon mal für den nächsten Winter sparen.

Still, langsam, winterlich.

  Wir haben ja im Sommer hier auf dem Blog einen echten Sprint hingelegt. So viel Freude hat uns die neu entdeckte Kombination “Fahren und drüber nachdenken!” gemacht. Jetzt gerade ist irgendwie Winter.  Es ist viel und schnell dunkel. Alle reden plötzlich von Grundlagen. Also kümmern wir uns hier auch darum: Rumfahren, Nachdenken, Artikel schreiben: Wir sind still, langsam, winterlich.    

Mich friert

Mich würde brennend interessieren: Was zieht Ihr denn so beim Radeln an, wenn es kalt wird? Ich friere ja sehr schnell. Gerne an den Füßen. Und Fahrtwind an den Ohren mag ich schonmal gar nicht. Immerhin habe ich da ein paar Strategien entwickelt. Mit dem Effekt, dass es in den kühleren Jahreszeiten ein bisschen länger dauert, bis ich startklar bin. Prio Nummer Eins: Ohrwolle. Jawohl. Lacht nur. Eine super-duper Erfindung. Man zieht sich kleine Fitzelchen zurecht, steckt sie ins Ohr und hat keinen Ärger mit bösem Fahrtwind oder gar Kälte. Übrigens auch super zum Joggen oder bei Strandspaziergängen mit Windstärke geeignet. Auf den Kopf kommt natürlich ein Tuch. Oder, im Winter, eine flauschige Fleecemütze. Je nach Temperatur zwiebele ich mich dann in verschiedene Schichten: Funktions-Top, Skiwäsche. Dann meine Winterradelhose von Löffler. Wirklich kuschelig und winddicht. Darüber ein Uralt-Joggingshirt, das wirklich nicht mehr hübsch ist. Dafür hat es nur 20 Euro gekostet und hält seit Jahren sämtliche Werbeversprechen. Dann ziehe ich noch Freerider-Shorts drüber. Und eine Jacke. Und Stutzen, damit die Knöchel warm bleiben. Und Neopren-Booties. Für …