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Überwintern mit den Radflamingos. Teil 2: Die Gruppenausfahrt.

In unserer tollen neuen Blogserie “Überwintern mit den Radflamingos” habe ich dann direkt mal ausprobiert, wie es ist, mit einer großen Gruppe dem Herbstwetter zu trotzen. Am Sonntag startete die Schicke Mütze ihre Winterausfahrt-Serie mit dem hübschen Namen Winterschlampenparade über niederrheinische Wirtschaftswege. Eine super Idee eigentlich, sich gemeinsam durch die dunkle, kalte Jahreszeit zu retten. Die Idee ist “Gute Laune bei schlechtem Wetter!”. Immer sonntags um 11 Uhr treffen sich die Winterschlampen an den Rheinterrassen am Josef-Beys-Ufer in Düsseldorf. Manchmal gibt es wohl besondere Highlights. Heute eine Suppe im Anschluss. Bestimmt gibt es solche Winterausfahrten auch in anderen Regionen. Schreibt sehr gerne eure Tipps und Ideen in die Kommentare! *** Nun notiere ich noch schnell meine erste Fahrt in der Winterschlampenparade und möchte als allererstes und in ewiger Dankbarkeit einem tapferen Menschen danken, dessen Namen ich nicht buchstabieren kann, aber er erklärte die Aussprache mit dem Fechterwort “En garde!”. Er hat mir ein paar ziemlich schlaue Prinzipien zum Dranbleiben im Wind bei Gruppenfahren erklärt – die mir wirklich ganz und gar nicht klar waren – und zwar während er mich, abgeschlagen vom …

Schmutzige Fotos von schmutzigen Rädern

Am letzten Samstag war ich das zweite Mal mit der Schicken Mütze zum Stutenbeiken unterwegs. Anlass war Braver Than The Elements. War richtig super! Danach sah die arme Lexi allerdings sooooo aus. Ich habe sie im Garten mit dem Gartenschlauch gesäubert. Sie hat noch ziemlich lange getrieft. Ich hoffe, ich habe ihr keinen Schaden zugefügt. Also es macht schon Spaß, so im Schlamm zu wüten. Wahrscheinlich muss ich mal Cyclocross ausprobieren. Da gibt es ja grad so hübsche 90er-Style-Rahmen. Schon mal für den nächsten Winter sparen.

Gruppenfahrt-Premiere

Zuerst bin ich auch nur mit Dominik durch die Gegend gedüst. Er hat nämlich einen guten Orientierungsinn, also so’n Navi-Garmin, das auch Strava-Segmente kann. Es piepst – mein Signal für “Wir treffen uns an der nächsten Brücke” – und er rast los. Dann fahre ich ebenfalls ambitioniert, aber mit hohem Puls, hinterher. Für Frauen ist es echt nett mit diesen Segmenten, denn auf 135 Männer, die die Strecke fahren kommen nur 8 Frauen, die sich dann ihr Profil mit kleinen digitalen Pokälchen und Krönchen verzieren. Befriedigend, finde ich. Doch bin ich ja noch eine echte Anfängerin auf dem Rennrad. Um die 350 km habe ich seit August darauf zurückgelegt. Bisher bin ich noch nie alleine gefahren. Das scheint mir auch eine größere Herausforderung zu sein, denn ich verfahre und verlaufe mich so oft. “Lalala, guck mal Schafe, oh, da hinten tolles Abrisshochhaus, lass mal da lang, da gibt es veganes Eis.” Und schwupps, bin ich verloren gegangen. Dann letzte Woche, tatsächlich, da ich beim Radfahren immer so viel Denken und Quatschen muss und es immer auf Kaffeekuchen hinausläuft, verkündet er, eigene Pläne für Sonntag zu …