All posts tagged: Radsport

Call me Kittel!

Ich schmeiß alles hin und werde Radprofi! C. weiß es noch nicht, und ein Team habe ich auch noch nicht gefunden. Aber mit diesem Artikel wird sich beides ja ganz schnell ändern. Jedenfalls: Bonnie und ich sind am 3. Oktober nach Münster gefahren, um am weltberühmten Münsterlandgiro teilzunehmen. Ehrenflamingo Martin und unser Freund Peter waren mit von der Partie. Zunächst verhielt ich mich jedoch sehr unprofessionell (interessierte Teams wie Katusha Alpecin oder BORA-hansgrohe – diesen Absatz jetzt bitte überspringen). Nachdem ich meine Startnummer an meiner neuen, flamingopinken Jacke gefixpointed und an Bonnies schmalen Lenker geknüpft habe, musste ich noch den Transponder für die Zeitmessung an der Gabel befestigen. Dank der im Starterset befindlichen Kabelbinder war auch das kein Problem. Super, wir können losrollen! Theoretisch. Praktisch habe ich den Transponder nicht nur an der Gabel, sondern auch an einer Speiche festgezurrt. Ich kann mich glücklich schätzen, dass Ehrenflamingo Martin in seinem Auto stets eine umfangreiche Werkzeugsammlung und Tape mitführt. Zudem tröste ich mich mit dem Gedanken, dass ich demnächst als Radprofi solche profanen Aufgaben nicht mehr …

Radsport is great again!

Ich heiße Annette und habe ein Radsportproblem. Sogar C., der höchst rennradaffin ist, wünscht sich manchmal, ich würde das Thema wechseln. Keine Chance. Die Tour, der Grand Départ war hier! In Düsseldorf! Und ich hautnah dabei. Ich bin immer noch vollkommen geflasht. Vom 29. Juni (Teampräsentation) bis zum 1. Juli (Einzelzeitfahren) war ich als Tourmaker in Düsseldorf unterwegs – zusammen mit Maren von ichhasselaufen (der ich jetzt einfach auch mal ein Radsportproblem unterstelle). Was mich zuerst fasziniert hat, waren gar nicht die Räder, Tourbusse, Fahrer, Hubschrauber, Tourautos und Ausrüstungslaster, sondern die Tatsache, dass in Düsseldorf ständig und blitzschnell Absperrgitter auf- und abgebaut wurden. Zum Beispiel für die Teampräsentation am Donnerstag. Und weil die Bilder der Teams natürlich die perfekten Kamerawinkel brauchen, wenn sie in die ganze Welt gesendet werden, hat die ARD das vorher geprobt. Mit Düsseldorfer Rennradfahrern. Davon gibt es mittlerweile eine ganze Menge. Maren zum Beispiel. Der nette Kameramann war mit Chris Froome bestimmt zufrieden, auch wenn er und sein Team sich verirrt haben und von der falschen Seite anrollten. Nur der Bodyguard hat …