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Hätte hätte… Dixitoilette

Samstag Heute hat C. mich, unsere Gasttochter Jocelyn und meinen Glücksbringer-Plüschflamingo Klaas nach Rotterdam kutschiert. Wir treffen alle Teilnehmer vom Projekt Dein erster Marathon und holen unsere Startnummern ab. Wir diskutieren unseren Trainingsstand (mehr geht nicht), Zielzeiten (4:30) und Nervositätslevel (tiefenentspannt) und freuen uns. Dann folgt die erste Herausforderung: Ich muss mich am Pasta-Buffet beherrschen. Sonst ist morgen rollen angesagt. Auf ein Glas Rotwein verzichte ich sicherheitshalber auch. Von wegen “Pasta-Party”. Aber das hole ich nach, wenn ich eine Finisherin bin. Dafür folge ich den Anweisungen erfahrener Marathonis und schütte sehr viel Wasser in mich hinein: “Morgen wird es heiß und anstrengend. Nur ein hydrierter Körper kann volle Leistung erbringen.” Ich tanke mich leider derart auf Leistung, dass ich kaum schlafe und ständig zum Klo rennen muss. Sonntag. Raceday Ich denke, ich werde demnächst einen Marathonratgeber schreiben. Meine Vorbildfunktion lässt mir keine Wahl! Gestern Wasser statt Rotwein, und heute starte ich den großen Tag mit einer Runde Yoga! Außerdem verhalte ich mich am üppigen Frühstücksbuffet äußerst diszipliniert. Dafür sollten hinterher Minuten gutgeschrieben werden. Kilometer 0 …

Ich mache eine Ausnahme

Ich bin ein echtes Glückskind. Im letzten Sommer habe ich bei einem Gewinnspiel auf Facebook einen Startplatz für den Rotterdam Marathon 2018 gewonnen – inklusive Leistungsdiagnostik, Trainingsplan und Ausstattung mit tollen Klamotten von New Balance und Laufsport Bunert. Hurra! Wie cool! Was ich nicht bedacht habe: Marathonvorbereitung findet nicht auf dem Rennrad statt. Außerdem ist sie anstrengend und zeitintensiv. “Jetzt heißt es wohl ‘Quäl dich, du Sau!’”, denke ich, als ich meinen meterlangen Trainingsplan an den Kühlschrank klebe. Das findet auch der beste Läufer der Welt, Ehrenflamingo Martin. Ich hege den Verdacht, dass es ihm a) große Freude bereitet, mir bei der Umsetzung der Trainingskilometer behilflich zu sein und b) mich dabei leiden zu sehen. Zu meinem großen Bedauern lässt er keine einzige meiner ständigen und sehr kreativen Ausreden, warum das Training heute unbedingt ausfallen muss, gelten. “Zu dunkel!” – “Super, dann kriegen wir keinen Sonnenbrand.” “Es regnet!” – “Die meisten Tropfen fallen daneben.” “Zu kalt!” – “Dann trainierst du nicht hart genug.” Kurz gesagt: Ich profitiere enorm von Ehrenflamingo Martins Laufenthusiasmus und seiner Erfahrung. …