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“Eine verdammte Befreiung”

Ha! Wir haben einen Gastbeitrag! Wir freuen uns riesig, dass Maren von ichhasselaufen für die Radflamingos über eine ihrer weiteren großen Lieben schreibt – Cyclocross. Radflaminga Mareike wurde schon längst angesteckt (später mehr) und Flaminga Annette überlegt, wie sie dem Gatten das nächste Fahrrad schmackhaft machen kann. Denn ein Crosser muss her. Warum? Maren gibt die Antwort:

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Hat Christian schief fotografiert oder war es wirklich so steil? Hmmm…

Der Flamingowinter endete offiziell mit dem März. Von mir aus könnte er aber auch gern noch einmal von vorn beginnen, denn ich besitze jetzt einen Crosser. Und weil Cyclocross die Radsportdisziplin für ekliges Wetter ist, werde ich beim nächsten Wintereinbruch keine Ausreden mehr haben, nicht auf dem Rad zu sitzen. Entzückend! Und jetzt darf ich auch noch in diesem Gastbeitrag so lange vom querfeldein Radeln schwärmen, bis ich bei Annette, Mareike und sämtlichen Radflamingo-Sympathisanten Cyclocross-Begehrlichkeiten geweckt habe.

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Schlamm ist schön!

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich fahre gern Rennrad. Sehr gern sogar. Ich liebe das Gefühl, wenn das Rad fast wie von selbst über den Asphalt fliegt, den Wind im Gesicht, den surrenden Freilauf. Ich fahre gerne schnell (Annette kann ein Lied davon singen). Und doch kam mir in letzter Zeit, während ich so durch den Wald gelaufen bin (Laufen! Was für eine minderwertige Art der Fortbewegung!) immer öfter der Gedanke in den Sinn, wie famos es doch wäre, auch im Wald radfahren zu können.

Ich bin wirklich gern im Wald: Früher zu Pferd, heute tragen mich meist die Laufschuhe. Wälder bieten für mich eine ganz andere Qualität von Entschleunigung als es irgendein Park könnte. Wo sind wir der Natur näher als zwischen hohen Bäumen, auf holprigen Wegen, mit Vogelgezwitscher in den Ohren und diesem ganz eigenen Duft aus Moos, Laub, Rinde und Tannennadeln in der Nase?

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Wald – riecht gut, sieht gut aus, Fahrspaß garantiert. Geil.

Einfache Rechnung: Wenn zwei Sachen für sich genommen schon toll sind und man sie dann kombiniert, wirds supertoll. So auch beim Rennradfahren im Wald. Da muss man allerdings erst einmal hinkommen und zwar über – genau – Asphalt. Der Crosser, dieses fantastische hybride Wesen zwischen Rennrad und MTB, fühlt sich für mich auf der Straße erst mal ziemlich gewöhnungsbedürftig an. 35er Stollenreifen sind dann doch etwas anderes als 23 Millimeter profillose Rennradreifen. Sie gleiten nicht, sie brummen. Um mit diesem Traktor annähernd die gewohnte Geschwindigkeit zu erreichen, muss ich mich ganz schön ranhalten.

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Maren und Karlson mit Landschaft.

Puh! Obwohl das Fahrgefühl wenig elegant und eher, naja, grob ist, lerne ich den Crosser schnell zu schätzen. Gullideckel, Schlagloch, Unebenheit im Asphalt? Schluckt er alles einfach weg. Ohne Federung. Zack, weg. An Stellen, um die ich mit dem Renner einen Schlenker fahren oder mich auf unangenehmes Rumpeln einstellen würde – nichts. Einfach nichts! Ziemlich smooth. Cyclocross-Magie. Wie angenehm ist das bitte?

Jetzt wirds aber Zeit: Runter von der Straße. Wiese, Schotter, Feldweg, Waldweg. Sand. Querfeldein. Dieses Rad ist eine verdammte Befreiung. Es beendet das Diktat der Straße, eröffnet völlig neue Möglichkeiten – und das nicht zu knapp. Ich bin verliebt. Schon seit der Probefahrt und immer wieder aufs Neue. Es sind nicht nur die neuen Wege, kein Bock auf Autos, die Nähe zur Natur, es ist auch dieser Hauch von Abenteuer, mit dem der Crosser mich umgarnt. Mal im Ernst, die einzige Aufregung mit dem Rennrad auf der Straße ist doch, ob der Autofahrer jetzt nur hupt oder auch noch mit Scheibenwischwasser um sich spritzt.

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The reason to radfahr: Solche Momente.

Im Gelände gehen mir existenziellere Fragen durch den Kopf: Werden wir in dieser Pfütze ertrinken oder können wir da durch fahren? Wie zur Hölle soll ich diesen Hügel hoch kommen? Was, wenn ich im tiefen Sand falle und nicht rechtzeitig ausklicke? Kann ich da runter fahren, ohne mir den Hals zu brechen? Wenn die Klamotten voller Matsch sind, wenn es zwischen den Zähnen knirscht und du dich wunderst, wie anstrengend eigentlich ein paar Kilometer sein können – das ist Cyclocross.

Jemand, den ich radfahrmäßig sehr schätze, hat einmal zu mir gesagt: “Ich glaube ja nicht an die wahre Liebe zu Fahrrädern. Irgendwann werden sie alle entsorgt.” Mag sein. Ich jedenfalls glaube an die wahre Liebe zum Radfahren. Und sie basiert nicht auf einer Monogamie. Man kann ganz hervorragend neben dem Rennrad einen Crosser haben, beide gleichermaßen prima finden und ihren Einsatz nicht von Jahreszeiten abhängig machen. Ich brauche nämlich kein Zweitrad für den Winter. Ich fahre querfeldein, weil es sehr, sehr viel Spaß macht.

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Die Radflamingos vermuten: Dieses Foto ist gestellt. Maren macht nie Pause!

P.S.
Mir ist natürlich bewusst, dass vor allem Mountainbikes dazu gemacht sind, um im Gelände Rad zu fahren, die Idee ist ja jetzt nicht so neu. Hab ich aber tatsächlich noch nie gemacht. Und sollte ich vielleicht auch besser nicht so bald ausprobieren, sonst geht’s mit der Formel n+1 wieder schneller, als ich gucken kann …

Die Fotos zu Marens Gastartikel stammen von Christian Siedler

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Bloß weg hier

Ich möchte Nessi  beladen, wegradeln, abends irgendwo am Lagerfeuer sitzen und mit einem Becher Kaffee sinnend auf ein Tal hinunter blicken. Dass ich so ein “Mini-Abenteuer” erleben will, ist die Schuld von Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad.

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Auch Optik und Haptik überzeugen: Das Büchlein ist flexibel gebunden und fühlt sich richtig gut an.

Er hat ein Buch darüber geschrieben, wie man sein Fahrrad bepackt, losradelt und über Nacht wegbleibt. So ein Buch könnte ich auch rasch schreiben: Rucksack packen, auf’s Bike schwingen und in die Pedale treten. Ende.

Aber hinter “Rad und Raus” steckt dann doch ein bisschen mehr. Es geht nicht darum, eine durchgetaktete Radtour zu machen und abends in die gebuchte Pension einzufallen, sondern um ein wirkliches Abenteuer (“Microadventure”): Gut ausgestattet, aber buchstäblich planlos mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, abends ein Lager aufzuschlagen und im Freien zu übernachten. Carpe diem et noctem, sozusagen.

Ich finde, das muss man sich erstmal trauen. Und allein dafür lohnt sich Gunnar Fehlaus Buch. Denn es motiviert dazu, so einen overnighter einfach mal anzugehen. Was dabei alles beachtet werden muss und sollte, steht in diesem Buch.  Von der idealen Ausrüstung bis hin zu Erste-Hilfe-Tipps, über Schlafstelle aufbauen, das Fahrrad korrekt beladen, welche Klamotten ins Zwiebelprinzip gehören und welches Kochgeschirr sich eignet. Es steht – wirklich – alles da drin und wurde – wichtig – selbst getestet.

“Microadventures” sind übrigens ganzjährig zu bestehen, und einer meiner Lieblingstipps lautet: “Verwende im Winter kein metallisches Essbesteck, da dieses leicht an nackter Haut festfriert.”  Dazu stelle ich fest: Das einzige, was im Winter meine nackte Haut berührt, sind Glühweintassen. Auch die Hinweise zum richtigen Fahren mit dem schwer beladenen Rad auf Schnee haben weder etwas mit meiner Lebenswelt noch mit meiner Vorstellungskraft zu tun. Ich wohne am Niederrhein. Es schneit nicht. Und wenn ich irgendwo sein sollte, wo es schneit, habe ich Bretter unter den Füßen, keine Reifen. Außerdem übernachte ich dann definitiv nicht im Freien.

Aber weil jetzt der Sommer kommt und ich abenteuerlustig bin, habe ich Lust auf ein solches Mini-Abenteuer (als ich dies schrieb, lachte C. ein bisschen dreckig, weil ich mich stets weigere, nördlich der Alpen zu campen). Denn eines steht fest: dieses Büchlein macht so richtig Laune, Handy, Facebook & Co. abzuschalten und mit dem Renner/Crosser/Fatbike/Hollandrad die Natur zu genießen.

P.S.
Fun Fact (die ganz gut in den Zusammenhang passt): Wilfried Erdmann ist mit dem Fahrrad von Deutschland bis nach Indien gefahren. Ohne Funktionswäsche.

Buch-Zeugnis
Unterhaltungswert: Vorhanden (“Ausreichend Kuscheltiere einpacken.”)
Nutzwert: Sehr hoch.
Worum geht’s: Richtig packen, richtig anziehen, richtig Feuer machen – und Fahrrad fahren.
Meckern geht ja immer: Ich brauche wirklich kein Handbuch, in dem steht, wie ich Wein trinken oder transportieren soll. Und wenn ich seitliche Satteltaschen nutzen will, nutze ich verdammt nochmal seitliche Satteltaschen.
Mein Verdacht: Das Buch spricht sicher viele Männer an. Und nach der Lektüre haben die wieder tausend Gründe, neues Spielzeug (Klappsägen. GPS-Geräte. Messer. Biketaschen. Tarps. Sommer- und Winterschlafsack. Feuerwolle) zu kaufen.
Wem’s gefällt, der mag auch: “Walden” von Henry David Thoreau und Outdoormagazine.

Über den Autor
Gunnar Fehlau (*1973) ist hauptberuflich Gründer und Geschäftsführer des pressedienst-fahrrad. Er leitet zudem die velonauten, die unter anderem zur Keimzelle des „fahrstil“ Magazins gehören. Zusammen mit der Eurobike hat er die Bike-Bloggerplattform „The Wrider’s Club“ initiiert.

Fakten zum Buch
Gunnar Fehlau: Rad und Raus –Alles für Microadventure und Bikepacking. 1. Auflage 2017, 160 Seiten, 160 Farbfotos,  Delius Klasing. ISBN: 978-3-667-10929-3. Preis: 16,90 Euro.

Foto- und Faktenquelle: Delius Klasing Verlag/overnighter.de

 

 

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Frühlingserwachen

C. sorgt sich. Zum Beispiel um Rudi, unseren Wellensittich, oder um unsere krüppeligen Obstbäume. Und um meine hübschen Fahrradtrikots. “Du stichst die ja kaputt, wenn du da mit Sicherheitsnadeln Startnummern daran befestigst”, sagt er. Also schenkte C. mir – völlig überraschend– ein Set Fixpoints. Mit Blumen drauf.  Und bereits gestern konnte ich diese hübschen, megastarken Magneten ausprobieren.

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Die Nummer 65 hielt 64 Kilometer bombenfest.

Nämlich bei der RTF Schwalmtal, die ich bereits sehnsüchtig erwartet habe. Ich konnte nicht nur mein neues Ciclisti-Teamtrikot ausführen, sondern am selbigen auch meine blumigen Fixies befestigen und endlich offiziell meinen Winterschlaf beenden.

Die Rückkehr ins geregelte Rennradleben fällt besonders leicht, wenn das Lüftchen lau ist, die Sonne scheint, nette (breite) Mitfahrer selbstlos Windschatten spenden und die Versorgungslage an den Verpflegungsstationen als hervorragend zu bezeichnen ist.

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Man munkelt, dies sei der Grund dafür, dass sich manche Leute aufs Rennrad schwingen.

Meine neuen Magnete haben sich bewährt, und meine Nummer hat nicht mal geflattert, obwohl durchaus flatterhafte Bedingungen herrschten. So. noch drei Wochen bis zur nächsten RTF.

P.S. Tiersichtungen
– 1 Marder (tot)

 

 

Überwintern mit den Radflamingos. Teil 5. Hochrad kommt vor den Fall.

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Das Deutsche Fahrradmuseum hielt ein paar Schätzchen parat. (Dieses Foto widme ich übrigens Uwe P., der sich immer ein Bonanzarad gewünscht hat, aber keines bekommen hat, weil er sonst “bei der Radtour nach Orsoy hinterherbleiben würde”.)

Am Wochenende folgte ich der freundlichen Einladung* der Messe Essen (danke an dieser Stelle) und erkundete mit C., was die (zumeist) nordrhein-westfälische Fahrradwelt so zu bieten hat.

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Meine Fahrradwunschliste wächst und wächst.

Oh yay, ein cooler Mountainbike-Hindernisparcours! Ich renne aufgeregt hin. Doch er war lediglich für Sechs- bis 14-Jährige gedacht. C. lenkte mich schnell ab: „Guck mal, bunte Reifen“ und „Schau hier, Prospekte übers Lahntal. Da wollen wir doch eine Wochenendtour machen.“ Aber dann, ha! Auf einem großen Testfeld konnte auch ich Fahrräder ausprobieren, Liegeräder zum Beispiel.

Ich hege große Skepsis gegenüber Liegerädern. Naja, Vorurteile trifft es wohl eher. Liegeräder werden von Sozialkundelehrern in Cordhosen und Parteimitgliedern der Grünen gefahren. Und sehen kann man sie auch nicht, wie sie da so flach über den Boden eiern. Und bequem sollen die sein?! Wohl kaum, man kann ja nicht mal vernünftig auf diesen Teilen trampeln.

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Erst jetzt fällt mir auf, dass es sich um ein E-Liegerad handelt.

Tja nun. Ich nahm auf einem dieser Gefährte Platz. Glitzernd blau und … okay… unfassbar bequem. Erst an der Schaltung fiel mir auf, dass es auch noch ein E-Liegerad war. Pah! Wer braucht denn sowas? Schwächelnde Sowilehrer die zur Fraktionssitzung fahren? Also ich sicher nicht.

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Gut zu lenken, einfach zu bedienen.

Ich trete in die Pedale. Erst schwer und dann schwupp. Weg da! Verlängert das Testcenter! Ich will weiter sausen! Immer weiter. Egal wohin. Das ist ja herrlich. Ich lege mich in die Kurve und habe ein bisschen Angst, umzukippen. Natürlich nehme ich auch die Rampe mit Bravour und winke mit fliegenden Haaren und einem breiten Lächeln C. zu, der am Rand steht und leicht fassungslos auf Film bannt, wie ich Kinder auf Kinder-Liegerädern in den Kurven schneide und mir mit ihnen auf der Geraden Rennen liefere. Dann werde ich herausgewunken. „Die anderen wollen auch mal.“

C. zum Beispiel. Er testet ein Liegerad („Cool“) und so einen Tretroller, von dem er schon lange phantasiert („Wackelig, eher komisch“). Dann steht da noch ein Liegerad-Fahrrad-Tandem, das geradezu danach schreit, von uns beiden getestet zu werden.

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Fazit: “Mäßig”, sagt C.

Ich fläze mich auf den Vordersitz und C. tritt in die Pedale. Das tue ich auch, bin aber dabei von C.s Rhythmus abhängig. Das Teil geht ganz schön in die Kurve, Hammer. Wer eine Alternative zum Freizeitpark sucht, muss damit wahrscheinlich nur Berge fahren. Dann tauschen wir die Plätze. Das funktioniert erst beim dritten Versuch, und ich schaffe es kaum, meine Ladung (C.) sicher geradeaus zu steuern.

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Sehr geschmeidig! Lest mal diesen Blog: www.totallytandem.com

Dann lernen wir Richard Zymelka von www.extrawheel.de kennen. Oder vielmehr: C. lernt Richards Erfindung kennen und wir kommen ins Gespräch. C. liebt Fahrradanhänger, und Richard hat einen Anhänger für die “Treter” von www.Elliptigo.de erfunden. Super einfach zu montieren, laufen leicht und ruhig, und an den Seiten kann man die Satteltaschen befestigen.

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Praktischer, leichtläufiger Hänger (links), erfunden von Richard (rechts).

Diesen Hänger von Richard gibt es natürlich auch in groß und für alle Fahrräder „Wer richtig lange Touren macht, kann damit zum Beispiel ein Ersatzrad transportieren“, sagt er. Als ihm die Idee kam, das auch für ElliptiGO zu machen, fanden die Hersteller das super, und Richard flog nach Kalifornien, um sie ihnen vorzustellen. „Ich habe lange getüftelt und ausprobiert. Mir war wichtig, dass einerseits die Qualität gut war, aber dass sich auch Otto Normalverbraucher das Produkt leisten kann“, betont er.

Die Wunschliste wächst also um ein “Speed-Trike mit rassigem Stufenheck” aka E-Liegerad (ich) und um einen Fahrradanhänger von Richard (C.). Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich nicht auch noch verlieben würde. Doch zunächst stelle ich am Stand des Deutschen Fahrradmuseums meine Risikobereitschaft, Mut, Tüchtigkeit und Geschicklichkeit unter Beweis: Ich fahre mit einem Hochrad!

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Wieso wurde das nicht in niedrig erfunden?

Der freundliche Museumshelfer hält das Rad fest, während ich den linken Fuß auf eine kleine Stange stelle und mich hochschwinge. Hoch. Genau. Das Wort der Stunde. Hilfe! „Nicht nach unten gucken, sondern nach vorne. Und rund treten.“ Kann ich. Mach ich. Lenken läuft so suboptimal. Mein Helfer führt mich sacht in eine Kurve und kurz bevor ich in die Absperrung krache, hält er mich an.

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Ich, wie ich das mit dem runden Tritt richtig mache.

„Wirklich sehr gut“, lobt er. „Die letzten Meter bist du völlig allein gefahren.“ Brühwarm berichte ich C. wie toll ich das alles gemacht habe und entdecke dann meine neue (eine weitere) große Liebe: einen froschgrünen Schwinn Cruiser.

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I am in love. Swoooosh…

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Wooohoooo…

P.S. Tiersichtungen
– keine. Die waren auf der Messe verboten.

*Einladungen zu branchenwichtigen Events bedeuten: Man hat es geschafft. Oder? Oder?!?

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Überwintern mit den Radflamingos. Teil 4. Spekulatius-Stupor.

Ich kann leider nicht behaupten, dass meine gesteigerte Zufuhr von Glühwein, Spekulatius, Dominosteinen und Plätzchenteig mich aktiv am Rennradfahren hindert. Eisige Kälte wäre eine hübsche Ausrede. Oder noch besser: Glatteis. Oder Tonnen von Schnee. Tja.

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Dokument aus einer Zeit, in der es noch Schnee gab – Früher.

Stattdessen habe ich mir eine extrem plausible Theorie zurechtgelegt und strebe deshalb eventuell eine zweite Karriere als Wissenschaftlerin an. Sie lautet: Während Bären momentan vernünftigerweise einen Winterschlaf halten, fahren Menschen in dieser Jahreszeit ihren Aktivitätslevel herunter und den Futterlevel (sehr) hoch. So fallen netflixen und couchen leichter, joggen und Rennrad fahren schwer.

Aber so richtig richtig froh macht mich das nicht. Ich fühle mich auch nicht wirklich wohl. Auch wenn ich jetzt ein paar sehr coole Serien-Tipps für Euch hätte (Bingewatching, anyone?). Ich habe einen Blick auf den Flamingowinter-Countdown geworfen, der am Kühlschrank hängt, und da war noch noch nicht sehr viel abgezählt. Daraufhin habe ich mich (im Regen! Im Dunkeln!) zum Joggen herausgewagt. Geil. Das Ergebnis: Beste Laune ever und dieses tolle Nach-dem-Sport-Wohlgefühl. Und das nach nur drei Kilometern.

Konsequenz: Am folgenden Wochenende C. mit Nessi nach Kevelaer begleitet und allein (er musste leider dort bleiben) zurückgeradelt. Gefühlt stundenlang. Es war sehr windig. Niemand war unterwegs. Ich wurde ein bisschen nassgeregnet. Das Ergebnis: Siehe oben. Herrlich.

Natürlich habe ich dann Braver than the Elements am 17. Dezember zum Anlass genommen, um eine Ausfahrt mit Nessi zu genießen. Auch wenn ich meine Supersocken und Überzieher brauche, gibt es keine widrigen Elemente, denen ich hätte trotzen müssen. Allerdings ist es grau. Sehr grau. Doch je länger ich durch den grauen Einheitsbrei kurbele, depressiv-kahle Bäume und abgerockte Felder sehe, desto frischer und fröhlicher fühle ich mich.

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Es könnte sein, dass es gar nicht so neblig war. Linsen beschlagen ja recht schnell. Die weißen Flecken in der Ferne sind riesige Reiher.

Ich bremse zwei Mal für Tiere, weil ich die Ente und den Bussard, der knapp einen Meter vor mir im Graben hockt, fotografieren möchte, doch sie haben keine Lust auf eine Fotosession. Also müssen die Reiher herhalten. Doch auch sie legen keinen Wert auf eine exklusive special appearance bei den Radflamingos. Weitere Vorkommnisse: Es gibt eine Straßensperre, die ich geschickt umfahre. Ich wähle einen komplett anderen Weg als sonst. Ein einziges Abenteuer.

Zuhause lege ich mich auf’s Sofa, knabbere Spekulatius und bin glücklich. Ende.

P.S. Tiersichtungen
– 1 Laufente, die unvermittelt neben mir auftauchte
– massig Schwäne
– noch mehr Seidenreiher
– 2 galoppierende Esel
– 1 Pony (die Esel verfolgend)
– 1 vorwurfsvoll dreinblickender Bussard

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Überwintern mit den Radflamingos. Teil 3. Wolle maximal.

Neulich war ich sehr enttäuscht. An meinem Geburtstag, um genau zu sein. Ich habe C. genaue Schenk-Instruktionen gegeben, weil er “nie” weiß, was er mir schenken soll. Mir hingegen fallen immer massig Dinge ein, die ich gerne hätte (eine Kette mit Faultier-Anhänger. Einen Federsattel für Ranger. Bunte Rennradsocken).

Also habe ich ihm eine Liste geschickt. “Bunte Rennradsocken” habe ich drei Mal unterstrichen. Erwartungsvoll packte ich an meinem Geburtstag ein fußgroßes, weiches Päckchen aus. Eine Packung schwarzer …Tennissocken?! Ich war kurz davor, in Tränen auszubrechen.

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Diese Socken haben wirklich nur einen Nachteil. Sie sind nicht bunt.

Dann fiel mir ein, dass C. auch gerne mal einen Scherz macht. Sicherlich wollter er mir einen Streich spielen. Ich lachte nervös und C. sagte: “Ich habe lange recherchiert. Das hier sind die besten Socken. Du wirst nie wieder frieren! Das macht der Merino-Anteil.” Ich konnte mir allerdings gerade nicht vorstellen, überhaupt je wieder zu frieren. Es war Mitte September, 18 Uhr und 28° Grad. Ich versuchte mich zu freuen.

Jetzt ist es November. Ich freue mich sehr über dieses wunderbare Geschenk von C. Ich hatte meine Ullmax (ull ist übrigens Schwedisch und heißt Wolle) bereits zwei Mal an. Mein Fuß-Frost-Problem ist weg! Ich hatte wohltemperierte Füße, sogar bei der 98-Kilometer-Tour ohne Überschuhe!

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Die Ullmax plus Überzieher = Topgeschoss gegen die Kälte.

Ich möchte noch hinzufügen, dass die Socken hervorragend sitzen, so sportsockenmäßig, ein leicht angerautes, aber nicht kratziges Tragegefühl vermitteln und keinen Schweißfuß machen.

Liebe Ullmaxer, ich hätte die nur gerne in bunt geringelt. Jedenfalls: Ein Supergeschenk! Danke, C.!

 

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Überwintern mit den Radflamingos. Teil 2: Die Gruppenausfahrt.

In unserer tollen neuen Blogserie “Überwintern mit den Radflamingos” habe ich dann direkt mal ausprobiert, wie es ist, mit einer großen Gruppe dem Herbstwetter zu trotzen. Am Sonntag startete die Schicke Mütze ihre Winterausfahrt-Serie mit dem hübschen Namen Winterschlampenparade über niederrheinische Wirtschaftswege. Eine super Idee eigentlich, sich gemeinsam durch die dunkle, kalte Jahreszeit zu retten. Die Idee ist “Gute Laune bei schlechtem Wetter!”.

Immer sonntags um 11 Uhr treffen sich die Winterschlampen an den Rheinterrassen am Josef-Beys-Ufer in Düsseldorf. Manchmal gibt es wohl besondere Highlights. Heute eine Suppe im Anschluss.

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Ich, vom Wind fertiggemacht mit leckerer Kürbissuppe.

Bestimmt gibt es solche Winterausfahrten auch in anderen Regionen. Schreibt sehr gerne eure Tipps und Ideen in die Kommentare!

***

Nun notiere ich noch schnell meine erste Fahrt in der Winterschlampenparade und möchte als allererstes und in ewiger Dankbarkeit einem tapferen Menschen danken, dessen Namen ich nicht buchstabieren kann, aber er erklärte die Aussprache mit dem Fechterwort “En garde!”.

Er hat mir ein paar ziemlich schlaue Prinzipien zum Dranbleiben im Wind bei Gruppenfahren erklärt – die mir wirklich ganz und gar nicht klar waren – und zwar während er mich, abgeschlagen vom Wind ungefähr 500 Meter hinter dem Peloton wieder aufsammelte und mich nach vorne gefahren hat. Mit Schieben. Ich gebe es ungern zu. Knirsch.

1. Wind von vorne
Es ist eine schlaue Idee, sich direkt vorne, so in der dritten oder vierten Reihe, am besten hinter jemandem, der sehr ruhig und gleichmäßig fährt, einzusortieren und so den Windschatten von vorne und von hinten zu genießen.

2. Wind von der Seite
Je nach Windlage, kann es sinnvoll sein, sich seitlich hinter jemandem vor dem Wind zu verstecken und sich immer dahin zu wuseln, wo der Wind nicht ist.

3. Wind in der Kurve
Erfahrene Radfahrer schalten ganz ohne darüber nachzudenken vor der Kurve runter. So bleiben sie müheloser in der kraftsparenden Position im Windschatten

4. Wind von hinten
Freuen!

Was mir auffällt: Wahrscheinlich muss ich mich doch trauen, näher an das Rad vor mir heranzufahren. Das ist eine große Hemmschwelle für mich, aber anscheinend die einzige Möglichkeit, nicht vom Feld abzureißen.

Diese unruhigen 75 Kilometer habe ich unglaublicherweise am Ende doch geschafft, ohne mich entmutigt in einen Graben zu werfen. Ich erspare euch auch die Formtief-Ausreden an dieser Stelle (ehrlich gesagt sammele ich sie für einen späteren Eintrag). Aber D. hat mich auch ordentlich motiviert. Am Ende gab es eine unglaublich leckere Kürbissuppe in der Mütze. Und ein Ticket für den RE zurück nach Duisburg.

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P.S. Tiersichtungen
– Ziemlich viele Windhunde.

P.P.S. Zum Glück hat es nicht geregnet. Denn das ist noch eine ganz andere Geschichte, zu der wir uns sehr freuen, Euch bald unseren ersten Gastblog-Beitrag präsentieren zu können.

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Überwintern mit den Radflamingos. Teil 1: Der Countdown.

Er ist 1 Herausforderung. Vong Schweinehund her. Die Rede ist vom Winter, mit dem wir Radflamingos offiziell die Monate November, Dezember, Januar, Februar und März betiteln. Doch in dieser miesen blöden grauen öden blätterlosen eisig kühlen Jahreszeit sollen Lexa und Nessi nicht im Keller verwahrlosen. Und wir wollen unsere (mühsam aufgebaute) Form zumindest ansatzweise in den April herüberretten.

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Mareike und Electra machen es vor: Schick eingemummelt durch den Herbst. Macht 1/20. Yay!

Deshalb starten wir jetzt unsere Blog-Serie “Überwintern mit den Radflamingos”. Gegen Schweinehunde und Kälte, für Motivation und Fahrspaß. Dieser erste Teil handelt von einer genialen Idee. Mareikes genialer Idee, um genau zu sein.

Sie hat das Winter-Problem einmal völlig nüchtern, emotionslos und unkünstlerisch betrachtet und kam zu folgendem Ergebnis: Es gibt die fünf fahrradkomfortkritischen Monate von November bis März. Jeder dieser bitterkalten, jahreszeitlichen Drecksäcke wartet mit jeweils vier Wochenenden auf, an denen geradelt werden kann. Macht also insgesamt 20 Fahrten. Bis zur Zeitumstellung sind es 26 Fahrten, und wir rechnen großzügig vier Bonusfahrten dazu (muss sich ja lohnen; ist ja kein Hallensport). Also 30.

Das Geheimnis ist nun, sich tatsächlich jedes Wochenende aufs Rad zu schwingen. Egal auf welches, egal wie weit, egal wohin. Und wenn’s regnet, wird’s auf die Rolle gestellt. Oder Ihr stählt Eure Rumpfmuskulatur (Verzeihung, Ihr macht Core-Training) oder geht laufen. Hauptsache, Ihr zählt die Wochen runter, macht den Countdown, verzeichnet hinter Eurer winterlichen Sportaktivität eine Zahl. Sprich: Die erste Ausfahrt im November (idealerweise in der ersten Woche) ist die “1/30”, also die erste von 30 Fahrten bis zum Frühling. Radeln am zweiten Novemberwochenende ist die zweite von insgesamt 30 Fahrten bis zum Frühling, also die “2/30” usw. Das motiviert und befriedigt ungemein. So wie Aufgaben aus einer To-Do-Liste zu streichen.

Und irgendwann heißt es “30/30”. Und der Frühling ist da.

P.S. Fortsetzung folgt.
Was es mit einer mysteriösen Anzahlung, einem auf den ersten Blick enttäuschenden Geburtstagsgeschenk und einer verpassten Fähre auf sich hat, erfahrt Ihr in den nächsten Folgen von “Überwintern mit den Radflamingos”.

P.P.S. Exklusiv nur für Euch.
Den #Flamingowinter Countdown zum Herunterladen, Aufhängen und Abhaken findet Ihr hier:
Überwintern_2016

Geht in die Hose. Teil VI.

Ganz ehrlich: Jedes mal habe ich tief geseufzt, wenn ich mal wieder heimlich etwas von Assos anprobiert habe. Nicht nur, weil sich die recht teuren Hosen unglaublich toll anfühlen, sondern vor allem, weil die frühere Werbekampagne anscheinend keine Frauen als Zielgruppe hat. Dann – aber dann – kündigte Assos eine neue Strategie an, und ich konnte mir eine T.laalaLai Bib zur Anprobe zuschicken lassen.

Bildschirmfoto 2016-11-03 um 15.05.21

Hinweis: Bei diesem Model handelt es sich nicht um Flaminga Mareike. Sie würde die Arme nicht so unnatürlich strecken und lächelt außerdem sehr hübsch. Fotoquelle: www.assos-store.de

{ Ich habe kurz darüber nachgedacht, ein ironisches Foto im Stil der alten Assos-Darstellung zu schießen. Aber ich habe leider keine so hohen Lackpumps. }

Produkt
ASSOS T.LAALALAISHORTS_S7, Größe M
Model
Flaminga Mareike

Test
Das Anziehen erscheint erstmal kompliziert und ich stelle fest, dass ich das Material nicht zerren darf, eher krempeln, damit es sich nicht komisch verzieht, was aber nach einiger Zeit wieder in seine ursprüngliche Form zurückgeht. Aber dann sitzt sie. Sie sitzt richtig gut.

Der Magnetverschluss lässt sich vorne mittig schließen, was zuerst ungewohnt erscheint, aber im Vergleich zu anderen Hosen meiner Testreihe eine wirklich logische Herangehensweise zu sein scheint.

Das Material ist zart-schmelzend, es formt und schmeichelt. Das Polster ist griffig-kompakt – sehr hightech! Ich liebe die wilden Schriftzüge auf den rückseitigen Hosenträgern, die unter dem Trikot verschwinden und den einzigen Hinweis auf die Marke als kleines lilapinkes Fähnchen am Po. Genau mein Ding.

Die behalte ich und muss sie sofort testen. Wirklich. Ich glaube, die Hose kann glücklich machen.

Hosen-Zeugnis
Preis/Leistung: Ganz sicher gut!
Passform: Richtig schnittig. Kann ich mich sehr gut drin leiden.
Coolness: Aber ja!!! Gutes Understatement, winzige Lable.
Umwelt & Gewissen: Ich finde keine Infos. Es werden Hosenpolster-Ingenieure in der Schweiz beschäftigt.
Werbung: Wird besser.
Bestellabwicklung: Über einige Shops zu den jeweiligen Bedingungen.

Links
www.assos.com

 

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Le Buch

Vor unserem Südfrankreichurlaub war ich im Buchladen. Ich erspähte ein Exemplar mit Fahrrädern auf dem Cover, las “Ventoux” und kaufte es sofort.

Ventoux von Bert Wagendorp

Auch in Sachen Optik und Haptik volle Punktzahl von mir.

Das solltet Ihr auch tun. Allerdings erst nachdem ihr den titelgebenden Berg hinaufgefahren seid. Sonst schüchtert es vielleicht ein bisschen ein. Zu Unrecht, wie ich nun aus eigener Erfahrung weiß. Mit selbiger in den Beinen las ich den Roman nun tiefenentspannt auf unserem französischen Sofa, ab und zu an einer infusion schlürfend und freute mich.

Der Grund meiner Freude: Das Buch ist herrlich runterzuschmökern. Der Autor ist Journalist und schreibt deshalb wunderbar schnörkellos. Kitschig wird’s trotz der wie dafür gemachten Storyline auch nicht.

Und die geht so: 50-Jähriger Protagonist trifft nach langer Funkstille auf seine besten Freunde von früher. Sie alle waren zu Schulzeiten in dasselbe Mädchen, in Laura, verliebt. Den Sommer nach ihrem Abschluss verbringen sie in Südfrankreich, um den Mont Ventoux mit dem Rennrad zu erklimmen. Dann passiert (natürlich) etwas extrem Dramatisches. Folge: Die Freunde sind megamäßig traumatisiert, das von allen angebetete Mädchen verschwindet spurlos, die anderen verlieren sich aus den Augen. Dreißig Jahre später heißt es “Mont Ventoux revisited”. Ebenfalls mit dem Rennrad, versteht sich. Rückblenden, Aufrollen der ganzen Geschichte, Aufarbeitung des Traumas und schließlich (ist ja klar) taucht auch noch Laura in Bédoin auf. Dass die ganze Geschichte äußerst happy ausgeht, muss ich wahrscheinlich nicht extra betonen.

 

Buch-Zeugnis
Unterhaltungswert: Sehr gut.
Literarischer Anspruch: Ordentlich.
Worum geht’s: Mont Ventoux. Rennräder. Liebe. Freundschaft. Musik.
Meckern geht ja immer: Also ich hätte ja gerne noch einen Anhang mit sämtlicher Rennrad-Literatur gehabt, die sich mit dem Thema “Berge fahren” und “Mont Ventoux” befasst. Außerdem finde ich den Untertitel doof. “Fieber des Lebens”?! Och bötte!
Wem’s gefällt, der mag auch: Coming-of-Age-Gedöns und alle Bücher mit “Sommer” im Titel (Beides vereint zum Beispiel Ein letzter Sommer von Steve Tesich).

Über den Autor
Bert Wagendorp, Jahrgang 1956, ist als Kolumnist für die niederländische Zeitung De Volkskrant und eine flämische Tageszeitung tätig. Zwischen 1989 und 1994 berichtete er unter anderem von der Tour de France. Zudem hat er das literarische Radrennmagazin De Muur mitbegründet. »Ventoux« war der große Überraschungsbestseller der letzten Jahre in den Niederlanden und wurde dort erfolgreich verfilmt (Quelle Text und Coverbild: btb-Verlag).

Fakten zum Buch
Erschienen im Juni 2016 im btb-Verlag. Aus dem Niederländischen übersetzt von Andreas Ecke. 320 Seiten, 19,90 Euro. Bei Eurem Buchhändler vor Ort kaufen (tüchtig), beim Online-Riesen im Internet bestellen (weniger tüchtig) oder in der Bücherei ausleihen (vorbildlich und extrem günstig).

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