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Bloß weg hier

Ich möchte Nessi  beladen, wegradeln, abends irgendwo am Lagerfeuer sitzen und mit einem Becher Kaffee sinnend auf ein Tal hinunter blicken. Dass ich so ein “Mini-Abenteuer” erleben will, ist die Schuld von Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad. Er hat ein Buch darüber geschrieben, wie man sein Fahrrad bepackt, losradelt und über Nacht wegbleibt. So ein Buch könnte ich auch rasch schreiben: Rucksack packen, auf’s Bike schwingen und in die Pedale treten. Ende. Aber hinter “Rad und Raus” steckt dann doch ein bisschen mehr. Es geht nicht darum, eine durchgetaktete Radtour zu machen und abends in die gebuchte Pension einzufallen, sondern um ein wirkliches Abenteuer (“Microadventure”): Gut ausgestattet, aber buchstäblich planlos mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, abends ein Lager aufzuschlagen und im Freien zu übernachten. Carpe diem et noctem, sozusagen. Ich finde, das muss man sich erstmal trauen. Und allein dafür lohnt sich Gunnar Fehlaus Buch. Denn es motiviert dazu, so einen overnighter einfach mal anzugehen. Was dabei alles beachtet werden muss und sollte, steht in diesem Buch.  Von der idealen Ausrüstung bis hin zu Erste-Hilfe-Tipps, über Schlafstelle …

Le Buch

Vor unserem Südfrankreichurlaub war ich im Buchladen. Ich erspähte ein Exemplar mit Fahrrädern auf dem Cover, las “Ventoux” und kaufte es sofort. Das solltet Ihr auch tun. Allerdings erst nachdem ihr den titelgebenden Berg hinaufgefahren seid. Sonst schüchtert es vielleicht ein bisschen ein. Zu Unrecht, wie ich nun aus eigener Erfahrung weiß. Mit selbiger in den Beinen las ich den Roman nun tiefenentspannt auf unserem französischen Sofa, ab und zu an einer infusion schlürfend und freute mich. Der Grund meiner Freude: Das Buch ist herrlich runterzuschmökern. Der Autor ist Journalist und schreibt deshalb wunderbar schnörkellos. Kitschig wird’s trotz der wie dafür gemachten Storyline auch nicht. Und die geht so: 50-Jähriger Protagonist trifft nach langer Funkstille auf seine besten Freunde von früher. Sie alle waren zu Schulzeiten in dasselbe Mädchen, in Laura, verliebt. Den Sommer nach ihrem Abschluss verbringen sie in Südfrankreich, um den Mont Ventoux mit dem Rennrad zu erklimmen. Dann passiert (natürlich) etwas extrem Dramatisches. Folge: Die Freunde sind megamäßig traumatisiert, das von allen angebetete Mädchen verschwindet spurlos, die anderen verlieren sich aus den …

Popospecki

Nachdem ich neulich den meditativen Aspekt des Radfahrens für mich beleuchtet habe, folgt nun meine Betrachtung über Popospeck. Ich gebe Dominik die Schuld daran, dass ich in den letzten Jahren ein bisschen dicker geworden bin. Vielleicht hängt es auch mit Nichtmehrrauchen, puddingveganen Ernährungsexperimenten, meist sitzender Tätigkeit, zu weiten Pendelstrecken und allgemeiner Schlaffität zusammen? Neee, eher nicht. Er ist es schuld! Ich sehe einen deutlichen Zusammenhang zwischen seinem Rennradfahren und meiner Gewichtszunahme, seit er mit dem exzessiven Radfahren und danach Essen begonnen hat. Denn immer, wenn er von einer Radtour zurück nach Hause kommt, ist er natürlich hungrig. Dann isst er ein halbes Weißbrot mit Marmelade und Erdnussbutter, ne Schüssel Cornflakes, fantasiert Besuche bei DaRoberto zusammen, wo wir auch landen, und ich esse schon wieder Pizza, obwohl ICH sie mir auch nicht annähernd verdient habe, weil nur Denksport. Seit ich jedoch meine Bauchbeinepo auf Lexi (mein hübsches, kleines Rennrad) herumfahre, so mit Fahrtwind und Helmchen auf dem Kopf und diesen zauberhaften Negativkalorien, kann ich endlich Futtern ohne zu Denken. Hahahaha. Das wäre schön. Aber ein bisschen …

Wir dopen!

Nach einer Ausfahrt in kühler bis eisiger Kälte schmeckt mir ein Ingwer-Trunk besonders gut. Das Tolle daran: Er punktet nicht nur im Geschmack, sondern pimpt auch die Abwehrkräfte. Bei (drohender) Erkältung am besten sofort literweise trinken!

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130 kcal

Jaaahaaa, in einem komplizierten Prozess, der all meine Kopfrechenkünste forderte, habe ich überschlagen, dass ich nach der ersten Stunde Radfahren ungefähr 130 kcal aus Kohlenhydraten für jede weitere Stunde zu mir nehmen muss. Also reiche man mir jede Stunde eine Kugel Eis im Hörnchen. Mit Serviette, damit ich nicht auf Lexa tropfe.