Author: Mareike

Überwintern mit den Radflamingos. Teil 2: Die Gruppenausfahrt.

In unserer tollen neuen Blogserie “Überwintern mit den Radflamingos” habe ich dann direkt mal ausprobiert, wie es ist, mit einer großen Gruppe dem Herbstwetter zu trotzen. Am Sonntag startete die Schicke Mütze ihre Winterausfahrt-Serie mit dem hübschen Namen Winterschlampenparade über niederrheinische Wirtschaftswege. Eine super Idee eigentlich, sich gemeinsam durch die dunkle, kalte Jahreszeit zu retten. Die Idee ist “Gute Laune bei schlechtem Wetter!”. Immer sonntags um 11 Uhr treffen sich die Winterschlampen an den Rheinterrassen am Josef-Beys-Ufer in Düsseldorf. Manchmal gibt es wohl besondere Highlights. Heute eine Suppe im Anschluss. Bestimmt gibt es solche Winterausfahrten auch in anderen Regionen. Schreibt sehr gerne eure Tipps und Ideen in die Kommentare! *** Nun notiere ich noch schnell meine erste Fahrt in der Winterschlampenparade und möchte als allererstes und in ewiger Dankbarkeit einem tapferen Menschen danken, dessen Namen ich nicht buchstabieren kann, aber er erklärte die Aussprache mit dem Fechterwort “En garde!”. Er hat mir ein paar ziemlich schlaue Prinzipien zum Dranbleiben im Wind bei Gruppenfahren erklärt – die mir wirklich ganz und gar nicht klar waren – und zwar während er mich, abgeschlagen vom …

Geht in die Hose. Teil VI.

Ganz ehrlich: Jedes mal habe ich tief geseufzt, wenn ich mal wieder heimlich etwas von Assos anprobiert habe. Nicht nur, weil sich die recht teuren Hosen unglaublich toll anfühlen, sondern vor allem, weil die frühere Werbekampagne anscheinend keine Frauen als Zielgruppe hat. Dann – aber dann – kündigte Assos eine neue Strategie an, und ich konnte mir eine T.laalaLai Bib zur Anprobe zuschicken lassen. { Ich habe kurz darüber nachgedacht, ein ironisches Foto im Stil der alten Assos-Darstellung zu schießen. Aber ich habe leider keine so hohen Lackpumps. } Produkt ASSOS T.LAALALAISHORTS_S7, Größe M Model Flaminga Mareike Test Das Anziehen erscheint erstmal kompliziert und ich stelle fest, dass ich das Material nicht zerren darf, eher krempeln, damit es sich nicht komisch verzieht, was aber nach einiger Zeit wieder in seine ursprüngliche Form zurückgeht. Aber dann sitzt sie. Sie sitzt richtig gut. Der Magnetverschluss lässt sich vorne mittig schließen, was zuerst ungewohnt erscheint, aber im Vergleich zu anderen Hosen meiner Testreihe eine wirklich logische Herangehensweise zu sein scheint. Das Material ist zart-schmelzend, es formt und schmeichelt. Das Polster ist griffig-kompakt – sehr hightech! Ich liebe …

Geht in die Hose. Teil III.

Auch ich habe kurze Träger-Hosen bestellt. Will endlich gebräunte Knie. Und weil es so erkenntnisreich ist, mal drei tolle, teure Hosen vor dem eigenen Spiegel anprobieren zu können, bekommt ihr alle Infos. Deshalb hier Teil 3 unserer supersubjektiven Anprobierreihe, für die wir nix geschenkt bekommen. Mein Hosen-Vergleich “Rapha gegen Assos gegen Café du cycliste”, Hosen im 200 €-Segment, fängt spannend an. Versandartikel von Rapha sind haptisch erregend verpackt. Doch gerade habe ich das feine Stöffchen der kurzen Souplesse Bib Shorts von Rapha wieder ins Beutelchen gefaltet. Leider sende ich sie doch wieder zurück. { Hosenfotos sind irgendwie kompliziert. } Produkt SOUPLESSE BIB SHORTS von Rapha, Größe M Model Flaminga Mareike. Größe M. 1,63 Meter groß, zirka 65 Kilogramm.* Test Anforderung: Eine gute Trägerhose, die schnittig sitzt, schön kurz ist, keine Beulen wirft und ein Polster hat, welches vorne keine spaltigen Falten wirft und 130 km schmerzfrei kann. (Jaaa, Beinschmerzen haben nix mit der Hose zu tun!) Die Hose von Rapha sieht gut aus in meiner Hand und ich liebe das schwarze Polster. Ich bin ein bisschen pingelig, meine Radhosen im Gemeinschaftswäschekeller rumhängen …

Schmutzige Fotos von schmutzigen Rädern

Am letzten Samstag war ich das zweite Mal mit der Schicken Mütze zum Stutenbeiken unterwegs. Anlass war Braver Than The Elements. War richtig super! Danach sah die arme Lexi allerdings sooooo aus. Ich habe sie im Garten mit dem Gartenschlauch gesäubert. Sie hat noch ziemlich lange getrieft. Ich hoffe, ich habe ihr keinen Schaden zugefügt. Also es macht schon Spaß, so im Schlamm zu wüten. Wahrscheinlich muss ich mal Cyclocross ausprobieren. Da gibt es ja grad so hübsche 90er-Style-Rahmen. Schon mal für den nächsten Winter sparen.

Still, langsam, winterlich.

  Wir haben ja im Sommer hier auf dem Blog einen echten Sprint hingelegt. So viel Freude hat uns die neu entdeckte Kombination “Fahren und drüber nachdenken!” gemacht. Jetzt gerade ist irgendwie Winter.  Es ist viel und schnell dunkel. Alle reden plötzlich von Grundlagen. Also kümmern wir uns hier auch darum: Rumfahren, Nachdenken, Artikel schreiben: Wir sind still, langsam, winterlich.    

|||||||||||| Oh, Streifen ||||||||||||

Okay, das Teil kostet annähernd 300 Schleifen – aber es hat Streifen. Ist ja schon schwer genug nur annähernd mein Klamottenkonzept auf dem Fahrrad umzusetzen und nicht wie ein pinkes Ferkelchen mit Brusttribaltattoo durch die Felder zu sausen. Endlich was Gestreiftes für mich auf dem Fahrrad. Ich lieeeebe Streifen. Sie halten warm. Außerdem reflektieren sie. Da sollte ich mir dieses Teilchen schon alleine aus Sicherheitsaspekten kaufen. Ich muss mir zwar irgendwas Illegales ausdenken oder diesen Winter in Sommerkleidung auf dem Weihnachtsmarkt flanieren, mir fällt schon was ein. Bild hab ich bei Rapha weggenommen.

Konfetti. Die erste 100er ist geschafft.

Ich habe mit 40 Kilometern gerechnet. Maria aber 80 aufs Gerät geladen. Aufgefallen ist es uns bei Kilometer 39. Ein bisschen verfahren und ne Extrarunde, schon ist die für’s nächste Frühjahr anvisiserten 100 Kilometer abgerissen. Hoppla. In dieser Woche hatte ich mich mit ein paar (noch unbekannten) Mädels aus der Gegend verabredet, um eine kleine Kennenlernrunde am Samstag zu fahren. Es kam manchen Wichtiges dazwischen, aber Maria und ich wollten eine ihrer drei liebsten Runden drehen. Ich schrieb ihr, wir könnten doch ihre Runde 1 nehmen, ich fand die flachen 40 Kilometer nach meiner Tour Le Chat irgendwie ganz aufbauend und quatschen wollte ich ja auch. Ich hatte sogar forsch behauptet, wir könnten am Neanderthalermuseum Kaffeekuchen machen. Naja, meine Geografiekenntnisse. Ähm. Ja. Maria fuhr flott voraus, wir verfranzten uns kurz am Rhein, harmlos. Als mir nach fast 40 Kilometern auffiel, dass wir irgendwo in Grevenbroich sind, statt zurück in Bilk, fiel uns auf, dass wir über komplett unterschiedliche Touren gesprochen hatten. Irritation. Ich: “So weit bin ich noch nie gefahren. Das geht nicht. Das geben meine Beine nicht her!” Sie: “Doch das schaffst Du. Wir essen auch …