Räder
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Gestatten, Schnurri 2

schnurri2

Schnurri 2 lehnt lässig an einem südfranzösischen Baum.

Das ist mein Fahrrad, Schnurri 2. Ein hübsches, schnelles und bequemes Mountainbike vom deutschen Hersteller Corratec – das Corratec X-Vert S Miss C. Ich habe es vor drei Jahren beim Iko in Raubling (die Gegend dort ist meine zweite Fahrrad-Heimat) gekauft. Schön, oder? Das war natürlich nicht der Hauptfaktor, klar. Aber mir gefällt, dass Schnurri ein bisschen bunt ist.

Der Iko-Mensch hat mich vorher ausgemessen, abgemessen, ausgefragt und mir massig Räder zum Probieren gegeben. Während ich auf dem extra angelegten Probefahrt-Gelände vor dem Geschäft Probe gefahren bin, gaben der Iko-Mensch und Christoph mir viele Hinweise und stellten viele Fragen. Worauf ich beim Schalten achten solle. Ob mir das Rad nicht zu klein sei. Nein, sagte ich und probierte vorsichtshalber eines, das ein wenig größer war. Besser, meinten der Iko-Mensch und Christoph.

Wie auf der Streckbank, meinte ich. Völlig wurscht, ob der Sattel oder Lenker noch verstellt wurden. Das fühlte sich einfach zu – gestreckt an. Da kann das etwas kleinere Modell tausendmal “irgendwie zu klein” aussehen. Es fühlte sich besser an; ich hatte es besser unter Kontrolle (da ich den Kauf kurz nach einem ziemlich krassen Fahrradunfall tätigte, war das wahrscheinlich kein unwichtiger Faktor). Bereut habe ich es bis heute nicht. Schnurri 2 und ich passen super zusammen.

Ich kaufte außerdem ein Tacho, eine coole Satteltasche von evoc und noch ein Paar Mäntel mit einem flacheren Profil, denn am Niederrhein haben wir ja nur die Hinsbecker Höhen, maximal, (und den Anstieg zwischen Kempen und Tönisberg. Naja, und die 6% Steigung vor Glabbach) und ziemlich glatten Untergrund.

P.S. Ein Schnurri 1 gibt es übrigens auch. Ein tonnenschweres, sonnenblumengelbes Mountainbike von Bottecchia, das ich mir während meiner Studienzeit in Augsburg gekauft habe. Ich gebe zu, das Aussehen spielte eine wichtige Rolle (son-nen-gelb!). “Schnurri” deshalb, weil es beim schnell Fahren so schön schnurrt. Wenn (ja, wenn…) ich Christoph überhole, hört sich das manchmal an, als hätte ich einen Motor angeworfen. Darum, folgerichtig, Schnurri 2.

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Ich bin Annette (41) und radel gern mit Ranger, Bonnie und Schnurri durch die Gegend. Ansonsten arbeite ich als Journalistin und Autorin und trinke gerne Kaffee. Am liebsten in netter Gesellschaft. Seit zwei Jahren habe ich ein ernstzunehmendes Radsportproblem.

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  1. Das Schnurren mochte ich auch, als ich es vor etlichen Jahren mal mit MTB versucht habe, aber vom Sitzen und Treten ist mir das immer ein wenig fremd geblieben im Vergleich zum Rennrad, bei dem der Funke sofort übersprang.

    Mehr Laune als die Hinsbecker Höhen dürften übrigens der Grafenberger und Aaper Wald östlich von Düsseldorf machen, da furchen immer MTBler durchs hügelige Gelände. Rund um Erkrath/Mettmann und das Neandertal kann man aber auch mit dem Rennrad ordentlich Höhenmeter sammeln.

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